• Cosi fan tutte
COSÌ FAN TUTTE
 
 
Opera buffa in zwei Akten
von Wolfgang Amadé Mozart
 
 
WIEDERAUFNAHME
1. Oktober 2016 I 19.30 Uhr
Große Bühne
 
„Die Schule der Liebenden“ ist der Untertitel zu Mozarts Komischer Oper, in der der lebenskluge Philosoph Don Alfonso im Kaffeehaus in Neapel mit seinen Freunden Ferrando und Guglielmo in ein (zunächst) nicht ganz ernst gemeintes Streitgespräch über den Wankelmut der Frauen gerät. Während Ferrando und Guglielmo, frisch verliebt, ganz und gar von der Treue ihrer Verlobten, den Schwestern Dorabella und Fiordiligi, überzeugt sind, weiß Don Alfonso, dass er seine Freunde in nur 24 Stunden vom Gegenteil überzeugen kann; denn kein weibliches Wesen sei zu unverbrüchlicher Treue fähig, so lautet seine These. Schnell gilt die Wette und es beginnt ein halsbrecherisches Experiment mit den Gefühlen der vier Verlobten: Man erfindet einen Befehl des Königs, der die beiden Offiziere Ferrando und Guglielmo angeblich zwingt, sofort in den Krieg zu ziehen. Sie verabschieden sich überstürzt von den untröstlichen Frauen, kommen aber sehr bald zurück; nur sind sie jetzt verkleidet, als albanesische Freunde Don Alfonsos. Und als Fremde machen sie ihren Mädchen den Hof, allerdings, um das ganze Unternehmen noch gewagter werden zu lassen, über Kreuz. Ferrando bemüht sich um Guglielmos Braut Fiordiligi und Guglielmo um Dorabella. Wie lange kann das gutgehen?
Mozarts Oper, ein Auftragswerk von Kaiser Joseph II. nach einer Dichtung Lorenzo Da Pontes, erzählt eine – im wirklichen Sinn des Wortes – verrückte Geschichte über ein Thema, das schon in der Kunst des ausgehenden 18. Jahrhunderts allgegenwärtig war: Die Liebe und ihr Anfang und Ende. Und bei den Antworten auf die Fragen: Was ist wahre Liebe? Wo hört unverbrüchliche Treue auf, wo beginnt der Verrat? Und: Wer liebt hier wen wirklich? – da sagt uns Mozarts Musik ganz oft das Gegenteil von dem, was die Worte in Da Pontes Libretto erzählen.
 
 
 
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