• Dornroeschen
DORNRÖSCHEN


Märchenspiel nach den Brüdern Grimm
von Robert Strauß


PREMIERE
13. November 2016 I 15.00 Uhr
Große Bühne

Vor Zeiten war ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: „Ach wenn wir doch ein Kind hätten!“ und kriegten immer keins. Da trug sich zu, als die Königin einmal im Bade saß, daß ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch, und zu ihr sprach: „Dein Wunsch wird erfüllt, und du wirst eine Tochter zur Welt bringen.“ Was der Frosch vorausgesagt hatte, das geschah.

Endlich ist es soweit: Im Königshaus ist der lang ersehnte Nachwuchs angekommen. Rosa soll die Prinzessin heißen und natürlich gibt es zur Taufe ein großes Fest mit vielen geladenen Gästen. Im Überschwang der Freude wurden aber leider zu viele eingeladen. 13 Gäste, doch nur 12 goldene Teller! Was tun? Der Minister hat eine Idee: Der König soll aus den Tischkarten eine herausziehen und dieser zufällig ausgewählte Gast wird dann einfach wieder nach Hause geschickt. So kommt es, dass der König die Tischkarte mit der Nummer 13 zieht; die Nummer der Fee. Sie ist natürlich maßlos empört und beleidigt und hinterlässt, bevor sie geht, als Taufgeschenk einen bösen Wunsch an der Wiege der kleinen Rosa.
An Rosas fünfzehntem Geburtstag erfüllt sich dann – wie’s im Märchen so geht – der Fluch der Fee: Die Prinzessin sticht sich an einer Spindel in den Finger und schläft ein – und mit ihr alle anderen Schlossbewohner. Nur der Küchenjunge Jonas, der eigentlich ein Prinz ist, bleibt wach und nimmt, wie es sich für einen tapferen Prinzen gehört, den Kampf mit der immer noch beleidigten Fee auf. Und, auch wenn sie ihn gleich erst mal in einen Bären verwandelt, Prinz Jonas gewinnt den Kampf. Denn er ist nicht allein; Max, der echte Küchenjunge, steht ihm mit Rat und Tat zur Seite.

Robert Strauß, der 2003 verstorbene Autor dieser humorvoll-originellen Theaterfassung des Grimm’schen Märchenklassikers, war Ende der 1990er Jahre Oberspielleiter des Schauspiels am Eduard-von-Winterstein-Theater.

Um das Schloß aber begann eine Dornhecke zu wachsen, die jedes Jahr höher ward, und endlich das ganze Schloß umzog, und drüber hinaus wuchs, daß gar nichts mehr, selbst nicht die Fahnen auf den Dächern, zu sehen war.
 
 
 
 
 
 
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