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Spiel des Grauens

Das Frauenorchester in Auschwitz
Kooperationsprojekt mit der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge
PREMIERE
Samstag | 11. Januar 2020 | 16.00 Uhr
Große Bühne

„Orchester ist das Leben“, dieser leidenschaftliche Satz stammt von Alma Rosé, der Nichte Gustav Mahlers. Was wie eine Lebenswidmung an die Kunst klingt, hat an dem Ort, an dem die Worte ausgesprochen wurden, eine ganz andere, ganz und gar direkte Bedeutung: Wer in Auschwitz-Birkenau im Orchester spielt, kann sich einen Funken Hoffnung bewahren – Hoffnung aufs Überleben. Wer diese Chance nutzt, muss spielen, egal, wie unerbittlich es einem die Seele tötet: Märsche für die Arbeitskommandos, Heimatmusik für die ankommenden Züge, Operetten und Schlager für den Weg in die Gaskammer, große Meister im Sonntagskonzert für die SS – ein breites und immer professioneller werdendes Repertoire wird verlangt. Aushalten, hoffen, den Hass der anderen Häftlinge wahrnehmen und manchmal doch sehen, dass das Spiel des Frauenorchesters von Auschwitz die anderen Insassen ein wenig Menschlichkeit in bestialischen Zeiten spüren lässt.

Musik an der Grenze des Lebens, am Beispiel des Frauenorchesters im Lager Auschwitz-Birkenau, das ist das Thema eines einzigartigen Projektes der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge in Kooperation mit dem Eduard-von Winterstein-Theater. Beinahe 150 Schülerinnen und Schüler – Schauspieler, Musiker und der Jugendchor unter der Leitung von Dr. Daniel Zwiener – erinnern in einer speziell für diesen Anlass von Emma Schröer (Abiturjahrgang 2020) konzipierten Inszenierung an den 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers und ehren die Umgekommenen und Überlebenden.

 

Gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“.


Termine

Große Bühne
Sa11.01.2020 16.00 Uhr
Sa11.01.2020 19.30 Uhr
Mo13.01.2020 09.30 Uhr
Mo13.01.2020 12.30 Uhr

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