7. Philharmonisches Konzert

Friedrich Gulda
Konzert für Violoncello und Blasorchester

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 12 d-moll op. 112
„Das Jahr 1917“

 

Das 7. Philharmonische Konzert steht unter der musikalischen Leitung eines Gastdirigenten, der eine ganz besondere Beziehung zur Erzgebirgischen Philharmonie hat, absolvierte er doch seine Diplomprüfung als Dirigent mit diesem Orchester: Dirk Wucherpfennig, heute künstlerischer Leiter des Kammerorchesters „DEUTSCHE CAMERATA Berlin“.

Zu Beginn des Abends interpretiert er das selten zu hörende, ungewöhnliche Konzert für Violoncello und Blasorchester von Friedrich Gulda, einem der großen österreichischen Pianisten des 20. Jahrhunderts. Sein Werk aus dem Jahr 1980, das sich musikalisch unter anderem an der alpenländischen Blasmusik orientiert, schrieb er für seinen Freund, den genialen Cellisten Heinrich Schiff. Als Solistin am Violoncello erleben Sie Julia Hagen, die zunächst in Salzburg und Wien, später in Berlin studierte und die bereits zahlreiche internationale Preise und Wettbewerbe gewinnen konnte.

Im zweiten Teil steht die klanggewaltige Sinfonie Nr. 12 von Dmitri Schostakowitsch auf dem Programm. Sie trägt den Titel „Das Jahr 1917“ und ist eine ungewöhnliche musikalische Interpretation der Ereignisse während der Oktoberrevolution 1917 in Russland. Schostakowitsch wollte sich durch eine geschichtsbezogene Sinfonie als Erbe des von ihm hochverehrten Modest Mussorgski ausweisen. So hat die Sinfonie einen betont russischen Tonfall, traditionsverbundener als alles, was Schostakowitsch bisher komponiert hat.

 

Dirk Wucherpfennig studierte zunächst Schlagzeug und Pauke, bevor er ein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Prof. Steffen Leißner begann. Seit 2004 ist er künstlerischer Leiter des Kammerorchesters „DEUTSCHE CAMERATA Berlin“. Als Gast spielte er bereits mit vielen renommierten Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern oder dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. Er ist Mitglied in der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft.

Julia Hagen studierte zunächst in Salzburg und Wien und seit Herbst 2015 bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin. Sie war mehrfache erste Bundes- und Sonderpreisträgerin bei „Prima La Musica“ und Gewinnerin des internationalen Cellowettbewerbs 2010 in Liezen. Sie spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1684).

sogehtsaechsisch

 

 

Das 7. Philharmonische Konzert wird gefördert durch die Kampagne „So geht sächsisch.“ des Freistaates Sachsen.


Termine

Kulturhaus Aue
Sa09.03.2019 19.30 Uhr
Eduard-von-Winterstein-Theater
Mo11.03.2019 19.30 Uhr

DIRIGENT

Dirk Wucherpfennig

SOLISTIN

Julia Hagen – Violoncello
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