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Grußworte Ingolf Huhn

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Theaterbesucher!

Das Theater ist für die Wahrheit da. Nicht für die flache Wahrheit aus Zeitungen und Bildschirmen – für eine tiefere Wahrheit, eine, die stimmt. Eine, die stimmig ist für unser Leben und die uns – fern von Heuchelei, Renommiersucht und Vorteilssuche – in die Tiefe schauen lässt, dorthin, wo wir etwas von dem finden, was wirklich wichtig und richtig ist, etwas, das uns ahnen lässt, wo unser Leben Sinn und Ziel finden könnte. Dafür brauchen wir das Theater. Darüber müssen wir nachdenken, und das können wir nur zusammen mit anderen und das können wir mit einem praktischen Gegenstand, mit einem Stück Leben, das auf der Bühne vor uns zu sehen ist.

So gewiß sichtbare Darstellung mächtiger wirkt, als todter Buchstabe und kalte Erzählung, so gewiß wirkt die Schaubühne tiefer und dauernder als Moral und Gesetze,

sagt Schiller. Und so ist es. Nur vor der Bühne, nur gemeinsam mit dem, was Schauspieler, Sänger und Musiker aufführen, spielen, zeigen – nur dort erfahren wir tief im Inneren etwas von der Wahrheit des Lebens. Und umgekehrt: die Bühne deckt die infamsten Lügen auf, sie lässt die Sonne der Wahrheit in das dunkle Geflecht herrschaftlicher Lügengespinste scheinen. So, wie im »Hamlet« der von Schauspielern vorgespielte Mord den wirklichen Königsmord aufklärt und so wie das Theater der späten DDR die gesellschaftlichen Lügen ans Tageslicht geholt hat. Und so ist es immer.

Wenn die Gerechtigkeit für Gold verblindet und Menschenfurcht den Arm der Obrigkeit bindet, übernimmt die Schaubühne Schwert und Waage und reißt die Laster vor einen schrecklichen Richterstuhl.

Kommen Sie oft zu uns!

Ihr

Dr. Ingolf Huhn
Geschäftsführender Intendant

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